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Dr. med. Jeanette Schlee Frauenärztin
Dr. med. Jeanette SchleeFrauenärztin      

Nützliche Ratschläge für eine vernünftige Ernährung für Mutter und Baby

Auf den Volksmund ist diesmal kein Verlaß: eine werdende Mutter muss keinesfalls "für zwei essen", wie sie noch oft zu hören bekommen. Sie brauchen nämlich täglich lediglich höchstens 300 Kalorien mehr als vor der Schwangerschaft. Die sind bereist in 100 g Schinken, 90 g Edamer oder 80 g Haferflocken enthalten.

In der Schwangerschaft zu hungern ist gefährlich: etwa aus Angst durch reichliches Essen werde das Baby zu dick und die Geburt besonders schwer. Ein zu starkes Übergewicht der Mutter kann ebenso negative Folgen für Schwangerschaft und Geburt haben wie eine Mangelernährung.

Eine Schwangere muss zwar nicht doppelt soviel essen, sich aber doppelt so gesund ernähren wie vorher. Sie sollte versuchen, mit den wenigen Zusatzkalorien, eine deutliche erhöhte Menge an wichtigen Nährstoffen zu sich zu nehmen, die ihr Körper jetzt dringend braucht.

 

Zur Versorgung der Vitamine der B-Gruppe, Eiweiß und Eisen, benötigt die Schwangere Fleisch. Empfehlenswert sind mageres Schweinefleisch oder Geflügel, gekochter Schinken, Frischwurst oder Cornedbeef. Rohes Fleisch wie Tatar, Mett und Hackepeter und halbgares Fleisch, z.B. blutiges Steaks, müssen in der Schwangerschaft unbedingt gemieden werden. Solches Fleisch kann Erreger von Toxoplasmose enthalten. Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die für das Kind lebensgefährliche Folgen haben kann. Auch vom Verzehr von Leber muss abgeraten werden. Wegen der heute üblichen Intensivmast der Tiere enthält sie meist einen hohen Anteil an Vitamin A.

Empfehlenswert ist dagegen wegen des hohen Jodgehaltes Fisch, z.B. Seelachs, Schellfisch oder Kabeljau. Fisch sollte einmal in der Woche auf dem Tisch stehen, allerdings gedünstet und nicht paniert.

 

Milch und Milchprodukte sind wichtige Lieferanten von Kalzium und anderen Mineralstoffen und Vitaminen. Die während der Schwangerschaft täglich erforderliche Menge von 1,2 g Kalzium ist beispielsweise in 0,5 l Buttermilch plus 50g Edamerkäse enthalten. Empfehlenswert sind ferner pasteurisierte Vollmilch, Joghurt und Müsli mit Haferflocken und Nüssen, weniger dagegen fettarme Milchsorten und gezuckerte Joghurtzubereitungen. Wegen der Infektionsgefahr sollten Schwangere auf Rohmilch und Rohmilchkäse verzichten.

 

Statt Weißbrot, Toast und Brötchen sollte die schwangere Frau regelmäßig Vollkorn- oder Mehrkornbrot bevorzugen. Statt des üblichen Feinmehls (Typ 405) sollte sie Mehl mit hoher Typenzahl (Typ 1051 oder Typ 2000) verwenden.

 

Kalorienreiche, aber biologisch weniger wertvolle Lebensmittel wie Süßigkeiten, Kuchen, stark gezuckerte Fertigdesserts oder Limonaden sollten gemieden werden.

Als Zwischenmahlzeiten sind Obst und Obstsalat, Obstsaft oder Vollkornkekse, eine kleine Portion Müsli, reine Fruchtsäfte oder Vollmilch zu bevorzugen.

 

Zur Deckung des erhöhten Bedarfes an Folsäure sollten vor allem grünes Blattgemüse, Hefe- und Vollkornprodukte verzehrt werden. Gelegentlich muss auch der erhöhte Bedarf an Eisen und Jod durch eine zusätzliche Zufuhr an Mikronährstoffe gesichert werden. Das gilt besonders für Frauen, die sich aus bestimmten Gründen einseitig ernähren oder die z.B. beim Kantinenessen auf Massenverpflegung angewiesen sind und deshalb nicht für eine ihrem Bedarf entsprechende Ernährung sorgen können.

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